Growing on Earth
Breathwork & ätherische Öle
Dein Schlüssel zu Energie & innerer Ruhe
Richtige Atmung & naturreine Düfte wirken wie ein Reset für Körper & Geist, sie reduzieren Stress, steigern deine Energie und fördern tiefe Entspannung – deine Seele findet wieder Raum zum Wirken.
Der Atem ist der leise Spiegel, der die Geschichten erzählt, wo deine Worte noch unsichtbar sind – und genau hier dürfen die Pflanzenseelen dich beim Tiefsten begleiten. Nicht als Manipulation des Atems, sondern als tiefer Halt.
Pflanzenseelen in Aktion
Warum Atemarbeit & ätherische Öle ein Gamechanger sind
90 % der Menschen atmen zu flach. In dem immer schneller, höher, weiter verflachen wir uns und auch dort, wo Gefühle scheinbar zu intensiv sind, halten wir den Atem an. Das, was dann passiert, ist, dass der Stress zuerst weniger fühlbar ist, sich im Körper jedoch verstärkt und den Körper schwächt. Studien zeigen, dass gezielte Atemtechniken den Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen, das Nervensystem beruhigen und die Konzentration steigern. Gleichzeitig wirken ätherische Öle direkt auf das limbische System – den Teil des Gehirns, der Emotionen steuert – und helfen, Stress abzubauen & mentale Klarheit zu gewinnen.
Ätherische Öle arbeiten dabei nie gegen ein Symptom, sondern mit dem darunterliegenden Thema, daher gibt es auch manchmal Öle, die wir zu bestimmten Zeiten weniger riechen können als zu anderen Zeiten. (Siehe Blog: Wenn du ein Öl nicht riechen kannst.)
In meiner Arbeit mit ätherischen Ölen in Ölanwendungen, Coaching und Paartherapie fasziniert mich immer wieder, wie verschiedene Zugänge sich gegenseitig ergänzen und vertiefen können. Eine Verbindung, die mich dabei schon seit Jahren begleitet, ist die Kombination aus bewusster Atmung und ätherischen Ölen.
Einen Atemzug.
Einen Duft.
Und plötzlich verändert sich etwas im ganzen System.
Der Atem öffnet Räume, die lange fest verschlossen waren. Und die Pflanzenseelen in Form ätherischer Öle reinster Qualität können dabei helfen, das, was sich zeigt, sanft zu begleiten, zu halten und zu verankern oder auch zu vertiefen.
Mein Weg mit ätherischen Ölen
Meine Reise mit ätherischen Ölen begann, als ich nach der Trennung meiner großen Liebe gefühlt völlig den Boden unter den Füßen verloren hatte und mir eine Freundin Zeder unter die Nase gehalten hat – ich fühlte mich plötzlich gehalten und getragen und wieder in Verbindung. Danach arbeitete ich intensiv mit Valor und Release und nach und nach kamen mehr Öle dazu.
Ich begann, die Öle in die therapeutische Arbeit zu integrieren und stellte fest, dass dort, wo ich sonst fast eine Stunde brauchte, um zum wesentlichen Punkt zu kommen, einfach weil das Nervensystem insgesamt so aufgewühlt war, manchmal ein Öl zu Beginn der Sitzung so die Tür öffnete, dass wir mit entspanntem Nervensystem zu dem Punkt gelangen konnten, der sich sonst manchmal länger versteckte (und das ist auch okay, denn ich stehe auch für Langsamkeit in Prozessen).
Ich nutzte Lavendel zum Entspannen und lernte damit, mir mehr Pausen einzuräumen.
Zitrone beim Lernen für meine Konzentration.
Vetiver und Grounding zum Erden und bei ängstlichen Gefühlen.
Purification und Eucalyptus, wenn meine Nase dicht gemacht hat.
Sandelholz für Meditation und ein wohliges Gefühl.
Was ich immer wieder bemerkt habe, ist, dass die Arbeit mit ätherischen Ölen automatisch auch zu einer vertieften Atmung führt und so habe ich begonnen, Atmung und ätherische Öle insbesondere im Zusammenhang mit emotionaler Balance und Nervensystemregulation genauer zu erforschen.
Mein Warum Breathwork und ätherische Öle so kraftvoll zusammenwirken
Der Atem wirkt direkt auf unser Nervensystem, ebenso wie ätherische Öle. Beide können beruhigen, aktivieren, öffnen und regulieren.
Wenn wir insgesamt zu flach atmen, dann bleibt der Körper in einer subtilen Alarmbereitschaft. Es wird Gefahr signalisiert (Freeze). Bewusstes Atmen kann helfen, wieder mehr Sauerstoff aufzunehmen, Stress zu reduzieren und innerlich weicher zu werden – und damit deiner Seele Raum zu geben, wirken zu können.
Ätherische Öle wirken parallel dazu über den Geruchssinn direkt auf das limbische System – also auf den Bereich, der mit Emotionen, Erinnerungen und inneren Zuständen verbunden ist.
Während der Atem das Tor öffnet, sind die Pflanzenseelen gerne bereit, neue Informationen ins System zu bringen, alte abzutragen und energetisch mit den darunterliegenden Blockaden zu wirken. Gerade deshalb empfinde ich diese Kombination nicht als Wellness-Trend, sondern als etwas sehr Natürliches und Körpernahes.
Dabei geht es nicht darum, irgendetwas wegzuatmen, um effektiver zu funktionieren, sondern es gibt auch Öle, die die eigenen gesunden Grenzen fördern und überflüssige Grenzen abbauen, wie z. B. die Pflanze Ocotea, die ich mit ihrem warmen, fast zimtigen Geruch so sehr liebe.
Wichtige Hinweise zur Anwendung von ätherischen Ölen
Bevor du ätherische Öle in deinen Alltag oder in deine Breathwork-Praxis integrierst, mag ich dir noch ein paar Dinge mitgeben, die mir wichtig sind.
Qualität macht einen Unterschied
Nicht alle ätherischen Öle sind gleich. Gerade weil ätherische Öle hochkonzentrierte Pflanzenessenzen sind, spielen Reinheit und Qualität eine große Rolle. Ich nutze daher die Öle mit Seed-to-Seal-Siegel von Young Living, die auch meinen ethischen Nachhaltigkeitsprinzipien entsprechen.
Hochwertige Öle können den Körper sanft unterstützen, während minderwertige oder synthetisch gestreckte Produkte belastend wirken können. Ich empfehle generell, bewusst auszuwählen, welche Produkte du an deinen Körper und in deinen Raum lässt.
Weniger ist oft mehr
Besonders qualitative ätherische Öle brauchen meist nur wenige Tropfen. Oft reicht bereits ein einzelner Tropfen aus, um die Wirkung wahrzunehmen.
Wir Menschen sind wie ein Regenbogen und nicht jeder Duft stimmt zu jedem Zeitpunkt für alle
Düfte wirken sehr unmittelbar auf unser System und sind oft mit Erinnerungen, Emotionen oder Erfahrungen verbunden. Deshalb reagiert auch jeder Mensch unterschiedlich auf bestimmte Öle.
Während es zuhause natürlich völlig fein ist, mit den Düften zu arbeiten, die sich für dich stimmig anfühlen, braucht es im Gruppenraum besondere Sensibilität. Dort ist es wichtig, individuelle Vorlieben, Empfindlichkeiten oder mögliche Reaktionen und auch Vorbelastungen mit einzubeziehen.
Besondere Lebensphasen & Gesundheit
Bei Schwangerschaft, bestimmten Erkrankungen oder wenn du Medikamente einnimmst, empfehle ich, die Anwendung ätherischer Öle vorher mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer entsprechend fachkundigen Person abzuklären.
Auch bei Kindern sind nicht alle Öle für jedes Alter geeignet.
Bei Zitrusölen achte darauf, dass sie nur auf Hautstellen aufgetragen werden, die nicht direkt der Sonne ausgesetzt sind, da die Haut photosensitiv reagieren kann.
Ich arbeite seit 2012 mit diesen Ölen, es ist für mich also kein Trend, sondern eine Begleitung, die daran erinnert Teil von allem zu sein.
Ätherische Öle im Breathwork
Je nach Thema oder Intention können unterschiedliche Öle unterstützend wirken.
In der Atemarbeit gibt es grob gesagt 4 Bereiche:
funktionales Atmen,
Entspannungsatmen,
vertiefendes Atmen/Meditation und Atemreisen (eine Mischung aus aktivierender und entspannender Atmung).
Je nach Bereich werden ganz unterschiedliche Öle angewandt.
Zur Unterstützung der Atemwege: Wenn du das Gefühl von mehr Freiheit im Atmen unterstützen und tiefer und bewusster atmen möchtest eigenen sich z.B. Myrthe, Thymian, Eucalyptus.
Zur Förderung der Entspannung: Neben Lavendel auch Mandarine und Palmarosa (ich könnte jetzt noch 10 andere Öle nennen, da es für diesen Bereich sehr viele unterstützende Pflanzen gibt, warum wohl?)
Emotionale Begleitung: Ätherische Öle wirken direkt auf Bereiche in uns, die mit Emotionen, Erinnerungen und inneren Zuständen verbunden sind. Während einer Breathwork-Session können Gefühle, Bilder oder innere Prozesse auftauchen. Düfte können dabei helfen, diesen Raum sanft zu begleiten und mehr Sicherheit und Halt erfahrbar zu machen. Öle die sich hier u.A. eigenen Grand Fir, Valor(wie Rescuetropfen), Release, Zypresse.
Meditation: Sandelholz und Weihrauch sowie Ylang Ylang, Rose und Cistus sind für Meditation meine Favoriten.
Atemreisen: Je nachdem, was dich gerade bewegt, können unterschiedliche Düfte verschiedene Qualitäten stärken. Weihrauch oder Zedernholz können Erdung und Zentrierung unterstützen, während Zitrusdüfte oft die Freude im System fördern und andere Öle wie Pfefferminze und auch Zitrone Klarheit, Frische und Fokus fördern.
Vertiefung der Erfahrung: Der Geruchssinn ist eng mit unserem Unterbewusstsein verbunden. Deshalb kann die Verbindung aus bewusstem Atmen und Düften oft besonders tief wirken.
Der Atem öffnet Räume — und der Duft begleitet dich dabei, noch tiefer bei dir selbst anzukommen.
Wie du ätherische Öle in deine Praxis integrieren kannst
Du kannst die Pflanzenseelen auf ganz einfache Weise in dein Breathwork einladen.
Zum Beispiel:
- über einen Diffuser im Raum
- als Raumspray
- direkt über die Hände inhaliert
- verdünnt auf Puls- und Reflexpunkte aufgetragen
- auf ein Stofftaschentuch, das du auf deine Brust legst
- und auch energetisch, indem du die jeweilige Pflanzenseele einlädst, mit dir zu wirken
Wichtig ist dabei weniger „die perfekte Technik“, sondern dass der Duft dich unterstützt und sich stimmig anfühlt.
Ich arbeite dabei gerne mit den Mantren zu den einzelnen Pflanzen aus dem Buch „Die Weisheit der Pflanzenseelen“.
Meine Lieblingsatemübung mit Ölen
Ich möchte dir heute noch eine meiner Lieblingsübungen vorstellen.
Hierbei setze ich mich auf den Boden mit aufrechtem Rücken, trage ein Öl auf meine Hände auf, die ich beim atmen vor mein Gesicht halte und atme zwischen den unteren Beckenschaufelknochen, etwa am Damm ein. Die Luft ziehe ich über die Wirbelsäule nach oben bis zur Krone (Scheitel am Kopf) hoch. Dort atme ich aus und lasse meine Wirbelsäule dabei lang werden.
Nach einigen Atemzügen auf diese Weise atme ich nochmal ein und tief aus und gebe dabei mein Gewicht in die Erde ab. Du kannst dir dafür beim ausatmen auch Wurzeln vorstellen, die abfließen lassen, was nicht mehr gebraucht wird. Beim einatmen kannst du dir vorstellen, wie dich diese Wurzeln versorgen mit frischer Energie.
Öle, die ich für diese Übung gerne nutze sind Zitrone, Joy oder auch die Ölmischung Gratitude.
Meine Lieblingsmischung für Breathwork
Eine Mischung, die ich besonders liebe, besteht aus:
Ylang Ylang 1–2 Tr.
Bergamotte 1–2 Tr.
Pfefferminze 1–2 Tr.
Für mich bringt sie gleichzeitig Frische, Ausdehnung und Gemeinschaftsgefühl.
Bei Atemreisen ist es ein bisschen wie mit einem Spielplatz, viele Kombinationen sind möglich. Es geht nicht um die eine richtige Lösung, sondern darum, auch ein Gefühl für dich und die Gruppe zu bekommen, wieder feiner wahrzunehmen und deiner Wahrnehmung zu vertrauen:
Was fördert die Intention der Reise?
Was öffnet?
Was beruhigt?
Was lässt tiefer atmen?
Wo darf ein Öl Emotionen begleiten, erden und auffangen?
Du kannst mit den Ölen am besten erstmal für dich experimentieren und deine Erfahrungen dann auch in deine Arbeit mit anderen einbinden. Wenn du mit den Ölen arbeiten möchtest, die ich so sehr liebe und schätzen gelernt habe, dann kannst du mit folgendem Link die Öle -24% zu dir nach Hause bestellen.
Du bist Breathwork Facilitator und möchtest ätherische Öle professionell in deine Arbeit einbinden?
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